Lebenslauf

Daniel Pohnerts sängerische Laufbahn begann beim Mainzer Domchor und beim Peter-Cornelius-Chor Mainz. 

Von 1998 bis 2004 studierte er Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Christian Elsner, später bei Neil Semer und Douglas Yates.

Schon während seines Studiums konnte Daniel Pohnert seine ersten professionellen Erfahrungen als Opernsänger sammeln; als Lehrbube in Wagners Meistersinger von Nürnberg an der Oper Frankfurt und als Borsa in Verdis Rigoletto bei den Bad Hersfelder Festspielen.

Seit 2002 tritt er regelmäßig als Darsteller und Sänger in der freien Theaterszene auf unter anderem zusammen mit Oper an der Leine Hannover, dem Tangoensemble Faux-Pas, dem Scharlatantheater Hamburg  und dem Theater Persephone. Im Herbst spielt er mit tanzUtan "Nieselprim nervt" als Koproduktion mit dem Theater für Niedersachsen, wofür er auch die Musik komponiert.

Von 2004 bis 2009 war er fest am Stadttheater Hildesheim engagiert unter anderem in den Partien, Belmonte in Mozarts Entführung aus dem Serail, Fenton aus Nicolais Lustige Weiber, Alfredo in Verdis La Traviata und Wilhelm in Der junge Lord von Henze.

2009 wechselte Daniel Pohnert ins Baritonfach und singt als solcher unter anderem am Stadttheater Fürth, am Stadttheater Lüneburg und an der Kammeroper Frankfurt und Hamburg in Rollen wie Falke in der Fledermaus, Der Vampyr von H.Marschner in der Titelpartie, Siedler im Weißen Rössel und als Malatesta in Don Pasquale.

Seine rege solistische Konzerttätigkeit verbindet ihn u.a. eng mit dem Mainzer Domchor, dem Bachchor Mainz und dem Domchor Osnabrück.

2014 unternahm Daniel Pohnert einen Ausflug ins Heldentenorfach als Priester Dimmesdale in einer deutschen Uraufführung von der Scharlachrote Buchstabe von Frederic Kroll.

Weiterhin bedient er aber hauptsächlich das Baritonfach, wie letzten Sommer als Silvio im Bajazzo, aktuell als Kalif in Rossinis Adina und diesen Dezember als Pappacoda in Eine Nacht in Venedig von Strauss an der Hamburger Kammeroper.